Natur

Natürliche Energie: Was Bergtee, Grüner Tee und Zitronengras wirklich leisten – und warum das anders ist als Kaffee

Ölich Kraftliebe Tee in einer Tasse – Kräutertee für natürliche Energie mit Bergtee, Grünem Tee und Zitronengras

Bergtee und Grüner Tee mit L-Theanin gehören zu den am besten untersuchten pflanzlichen Energiebegleitern. Studien zeigen, dass die Kombination aus L-Theanin und Koffein im Grünen Tee kognitive Leistung und Aufmerksamkeit verbessert – ohne die nervöse Unruhe von Kaffee (Haskell et al., Biological Psychology, 2008). Bergtee zeigte in einer klinischen Studie Verbesserungen in Gedächtnis und Wachheit bei gesunden Erwachsenen (Hofrichter et al., Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2016). Ölich Kraftliebe enthält Grünen Tee – mit natürlichem Koffein – sowie koffeinfreie Zutaten: Bergtee, Zitronengras, Lavendel und die Olivenblatt-Basis. Zubereitung: 2–3 g auf 250 ml Wasser bei 80–85 °C, 5–6 Minuten ziehen lassen.

Kaffee gibt Energie – das stimmt. Aber viele kennen auch die Kehrseite: das Kribbeln nach dem zweiten Becher, die Nervosität um 11 Uhr, den Einbruch am Nachmittag. Das ist kein Versagen des Körpers. Es ist die Art, wie Koffein in hoher Dosis wirkt: schnell rein, schnell wieder raus.

Pflanzliche Alternativen können etwas anderes bieten: eine ruhigere, gleichmäßigere Energie. Keine Aufputschmittel, kein Adrenalin-Schub – sondern Wachheit, die sich nach Boden anfühlt.

Dieser Artikel schaut sich die wichtigsten Zutaten in Ölich Kraftliebe einzeln an. Was steckt dahinter – und was sagt die Forschung?

1. Grüner Tee und L-Theanin – die Kombination, die wirklich zählt

Grüner Tee enthält Koffein. Aber deutlich weniger als Kaffee – etwa 25–35 mg pro Tasse gegenüber 80–100 mg in einer Tasse Kaffee. Was Grünen Tee besonders macht, ist nicht das Koffein allein. Es ist das Zusammenspiel mit L-Theanin.

L-Theanin ist eine Aminosäure, die fast ausschließlich in der Teepflanze vorkommt. Sie fördert Alpha-Wellen im Gehirn – einen Zustand entspannter Wachheit, ähnlich dem, den man in ruhiger Konzentration erlebt.

Haskell et al. (2008, Biological Psychology) testeten in einer randomisierten, placebokontrollierten Crossover-Studie die Wirkung von L-Theanin allein, Koffein allein und L-Theanin + Koffein gemeinsam. Ergebnis: Die Kombination verbesserte Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Arbeitsgedächtnis am stärksten – und reduzierte gleichzeitig das subjektive Gefühl von Angespanntheit, das Koffein allein auslöst.

2. Bergtee – das unterschätzte Energiekraut des Mittelmeerraums

Bergtee (Sideritis scardica) ist in Mittelmeerraum seit Jahrhunderten als „Eisenkraut" bekannt – traditionell gegen Erschöpfung, Erkältungen und Beschwerden aller Art eingesetzt. Die Wissenschaft hat diese Pflanze erst in den letzten Jahren ernsthaft untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert.

Hofrichter et al. (2016, Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine) untersuchten Bergteein einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie an gesunden Erwachsenen. Die Bergtee-Gruppe zeigte messbare Verbesserungen in Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit und subjektivem Energieniveau – ohne Koffein, ohne Stimulanzien, ohne Nebenwirkungen.

Dimpfel et al. (2021, Biomedical Journal of Scientific and Technical Research) bestätigten mit EEG-Messungen, dass Bergtee die Alpha-Wellen-Aktivität im Gehirn erhöht – denselben Zustand, den L-Theanin fördert. Entspannte Wachheit, nicht Anspannung.

Bergtee ist koffeinfrei – und trotzdem kein Schläfer.

3. Zitronengras – Frische mit Substanz

Zitronengras (Cymbopogon citratus) kennt man aus der asiatischen Küche. Als Tee ist es eine der belebtesten Pflanzen überhaupt: frisch, zitronig, aromatisch. Die ätherischen Öle – vor allem Citral – wirken anxiolytisch (angstlösend) und leicht stimmungsaufhellend.

Cheel et al. (2005, Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine) berichten über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften von Zitronengrasextrakt. Kumar et al. (2012, Journal of Advanced Pharmaceutical Technology & Research) dokumentieren ZNS-modulierende Effekte – Reduktion von Erschöpfungs- und Stressindikatoren.

Zitronengras ist koffeinfrei. In Kraftliebe gibt es der Mischung ihre charakteristische, klare Frische.

4. Lavendel – der Erdungsanker

Lavendel klingt nach Entspannung, nicht nach Energie. Das ist kein Widerspruch: Müdigkeit entsteht oft aus chronischem Hintergrundrauschen – Anspannung, die nie ganz loslässt. Lavendel arbeitet an dieser Schicht.

Sayowan et al. (2012, Journal of the Medical Association of Thailand) zeigten in einer klinischen Studie, dass Lavendelduft das autonome Nervensystem messbar beeinflusst: niedrigere Herzfrequenz, niedrigerer Blutdruck, verbesserte Entspannungsparameter – ohne Sedierung. Die Probanden fühlten sich ruhiger und gleichzeitig wacher.

Im Tee ist der Lavendelanteil mild – er rundet die Mischung ab, ohne zu dominieren.

5. Die Olivenblatt-Basis – warum Kraftliebe kein gewöhnlicher Tee ist

Olivenblätter sind die größte Einzelzutat in Kraftliebe. Chronische Erschöpfung hängt oft mit oxidativem Stress zusammen. Oleuropein und Hydroxytyrosol aus Olivenblättern gehören zu den potentesten pflanzlichen Antioxidantien überhaupt (Barbaro et al., International Journal of Molecular Sciences, 2014). Sie liefern keinen Energie-Boost im Sinne eines Stimulans – aber sie reduzieren den Hintergrundlärm, der Energie kostet.

Mehr dazu in unserem Artikel „Olivenblatt-Tee: Wirkung, Inhaltsstoffe und richtige Zubereitung".

6. Richtige Zubereitung

Wassertemperatur: 80–85 °C – wichtig wegen des Grünen Tees. Zu heißes Wasser macht Grünen Tee bitter und zerstört empfindliche Katechine und L-Theanin teilweise.

Menge: 1 gehäufter Teelöffel (ca. 2–3 g) auf 250 ml Wasser.

Ziehzeit: 5–6 Minuten. Kürzer = milder. Länger = mehr Koffein und Bitterkeit.

Zeitpunkt: Morgens oder früher Nachmittag – nicht am späten Abend. Der Grüne Tee enthält Koffein, das 4–6 Stunden aktiv bleibt.

Häufigkeit: 1–2 Tassen täglich als Kaffee-Alternative oder ergänzende Morgenroutine.

Tipp: Kraftliebe schmeckt auch kalt – als Eistee im Sommer mit Zitrone und etwas Minze ist er erfrischend und belebend.

7. Was dieser Tee ist – und was er nicht ist

Kraftliebe ist kein Energydrink. Er enthält weniger Koffein als eine Tasse Kaffee, keine synthetischen Stimulanzien, kein Taurin, keinen Zucker. Der Effekt ist subtiler – und nachhaltiger.

Wer unter ernsthafter Erschöpfung oder chronischem Burnout leidet, sollte ärztlichen Rat suchen. Ein Kräutertee ist kein Ersatz für ausreichend Schlaf, Bewegung oder medizinische Behandlung.

Was Kraftliebe leisten kann: Ein anderer Start in den Morgen. Wacher, ruhiger, gleichmäßiger. Kein Hoch um 9, kein Tief um 11. Nur das, was ein guter Tag braucht: einen guten Anfang.

Was bleibt

Energie ist keine Frage des Koffeinspiegels. Sie ist eine Frage des Gleichgewichts – zwischen Wachheit und Ruhe, zwischen Aktivierung und Erdung. Genau das hat die Mittelmeerkultur seit Jahrhunderten gewusst, ohne es so zu nennen.

Ölich Kraftliebe verbindet die Wissenschaft von L-Theanin und Bergtee mit der Tiefe der Olivenblatt-Basis. In Qualität, die wir kennen, aus einer Region, der wir vertrauen, seit 1785.

Starten Sie Ihren Tag anders. Probieren Sie es.

Quellen:
Haskell CF et al. (2008). The effects of L-theanine, caffeine and their combination on cognition and mood. Biological Psychology, 77(2), 113–122.
Hofrichter J et al. (2016). Comparative Efficacy and Safety of Standardized Sideritis scardica and Coffea arabica Extracts on Cognition in Healthy Adults. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, Article ID 1803140.
Dimpfel W et al. (2021). Sideritis scardica Herbal Extract Affects EEG Activity in Mild Cognitive Impaired Subjects. Biomedical Journal of Scientific and Technical Research, 36(5).
Cheel J et al. (2005). Free radical scavengers and antioxidants from lemongrass (Cymbopogon citratus DC. Stapf). Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2(3), 301–307.
Sayowan W et al. (2012). The effects of lavender oil inhalation on emotional states, autonomic nervous system, and brain electrical activity. Journal of the Medical Association of Thailand, 95(4), 598–606.
Barbaro B et al. (2014). Effects of the Olive-Derived Polyphenol Oleuropein on Human Health. International Journal of Molecular Sciences, 15(10), 18508–18524.