1. Darf man mit dem Ölich Olivenöl überhaupt braten?

Ein klares Olivenöl wird von Kennern sogar zum Braten empfohlen! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ein echtes Olivenöl als erste Wahl zum Kochen und Braten! Man sollte nur wie bei jedem Gericht darauf achten, dass es nicht anbrennt (max. 190°C). Wenn es also über der Pfanne stark raucht, dann ist die Temperatur zu hoch.

 

2. Was ist eigentlich ein echtes extra vergine Olivenöl?

Extra bedeutet "naturbelassen" und extra steht für "besonders gut". Der Name steht für die höchste Güteklasse. Olivenöl ist jedoch nicht gleich Olivenöl. Ein echtes Olivenöl ist heutezutage nicht überall erhältlich. Die Chance in einem Supermarkt ein hochwertiges Olivenöl zu erwerben, ist fast unmöglich. Das belegt die öffentlich Empirische Studie vom Ökotest Deutschland:

Quelle: https://www.oekotest.de/essen-trinken/Olivenoel-Test-Fast-die-Haelfte-mangelhaft-und-schlechter_111646_1.html?fbclid=IwAR11-5-hwzsbFnmCPZMAtWfhArzr_XU0_YdtmzE3RJmEh791noGSQwW8c4o 

 

3. Wie schmeckt eigentlich ein echtes Olivenöl?

Ist der Geruch eines Olivenöles zu intensiv in der Nase so hat man diesen durch einen chemischen Raffenierieprozess behandelt. Ein echtes Olivenöl erkennt man zu allererst an dem Geruch einer frischen Olivenprise. Diese sollte mild und natürlich riechen. Ein echtes Olivenöl darf niemals zu sehr im Hals kratzen. Auch dieser Faktor deutet bei Kennern schnell darauf hin, dass eine Raffenierieprozedur stattgefunden hat und das Öl somit kein 100% extra vergine ist. Ein echtes Olivenöl darf nur eine leichte Edelschärfe mitsich bringen, welche durch das Oleochantal unterstützt wird und seine Hochwertigkeit prägt. Die gesunde und entzündungshemmende Substanz Oleocanthal (Antioxidantien) ist also für die leichte Edelschärfe zuständig.

 

4. Liebes Omega

Ein echtes Olivenöl ist sehr reich an ungesättigten und gesunden Fettsäuren. Jedes Pflanzenöl hat eine eigene Fettsäure-Zusammensetzung. Obwohl reines Olivenöl einen kleineren Anteil an den hoch geprisenen Omega-3-Fettsäuren enthält, gilt Olivenöl als eines der gesündesten Öle der Welt. Die günstige Fettsäure-Zusammensetzung, besonders der hohe Anteil an einer Omega-9-Fettsäure, ist der hauptsächliche Grund für die gesundheitsfördernden Wirkungen. Omega-9-Fettsäuren stärken das Herz-Kreislauf-System und wirken sehr positiv auf den Cholesterinspiegel. So gelang es den alten Griechen Demenz- und krebskranke Menschen durch den puren Olivenölkonsum zu heilen. 

 

5. Was ist denn bitte ein Raffinerieprozess?

Beim Raffinationsprozess wird das Öl entschleimt, entsäuert, gebleicht und desodoriert. In allen Stufen wird das Öl auf über 250 Grad erhitzt. Es werden Dampf und hoher Druck sowie verschiedenste Chemikalien eingesetzt. Dadurch schafft man es aus der Mischung von 30% zu 70% Lampantöl* ungenießbare Geschmäcker aus dem billigen Öl zu neutralisieren und dem billigen Öl einen chemischen Duft zu verleihen. (Daher das starke Kratzen). Raffiniertes Öl ist also ein sehr stark behandeltes und industriell verarbeitetes Öl, das mit einem gesunden naturbelassenen Öl nichts mehr gemein hat. Daher raten wir es schleunigst ab, ein billiges Olivenöl in der Pfanne zu benutzen, da dadurch sämtliche Giftstoffe aus dem Öl freigesetzt und konsumiert werden.

Warum aber "Bio" Olivenöle für 5€ im Discounter angeboten werden, wollte auch die EU-Komision, in einer sehr interessanten Olivenöl- Reportage vom Südwestrundfunk, keine Stellung zu nehmen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=UOSs6WpFVYg&frags=pl%2Cwn **      

*(siehe: Videoquelle)  

 

6. Eine gesunde Manufaktur

Bei der Gewinnung von einem reinem Premiumöl, von echtem Extra Vergine Olivenöl also, müssen die Oliven von Hand geerntet werden, um gewährleisten zu können, dass diese sehr empfindlichen Früchte unversehrt bleiben. Die Olive sollte ohne Einsatz von Hitze oder Chemikalien mit einer modernen 2-Fach Dekanterzentrifuge zu Öl verarbeitet werden. 

 

7. Wie lange ist ein Olivenöl eigentlich haltbar?

Bei richtiger Lagerung ist gutes Olivenöl locker bis zu 20 Monate haltbar. Bei einer richtigen Lagerung wird vorrausgesetzt, dass das Olivenöl trocken und lichtgeschützt (10°-18°) gelagert wird.
Man kann das Lagern von Olivenöl mit der Weinhaltung assoziieren. Je länger das Öl gelagert wird, desto kräftiger wird es im Aroma aber dadurch auch schwerer. Manche Menschen mögen gereifte Öle mehr – über Geschmack lässt sich eben nicht streiten. Sonnen- und Lichtstrahlung setzen eine Oxidation frei, wobei das Öl Schwebstoffe freisetzt und es an wichtigen Mineralien und Vitaminen verliert. Diese wandern einfach in das große weite Universum hinaus.

Ziemlich merkwürzig oder? Dachten wir uns auch und haben uns unsere geniale Bag-In-Box  entwickelt, dessen nachhaltige Ressource wir zu 100% aus pflanzlichen Fasern gewinnen. 

 

8. Woher kommt das beste Olivenöl?

Die Frage nach dem besten Olivenöl, kann man genauso wenig beantworten wie die Frage nach dem besten Wein.

Die Agrarkultur spielt bei der Gewinnung naturbelassener Erzeugnisse einen sehr großen Faktor. Edremit befindet sich an der türkischen Ägäisküste und so weist sich das Mikroklima mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 18° und einer Niederschlagsmenge von 220mm im Jahr als perfekt aus. Die Prise des hohen Gehaltes an Meeresiodes, ist der ausschlaggebende Punkt für die sehr fruchtbaren Böden an der Ägäisküste.

Der Anbau erfolgt traditionell, pestizidfrei und rein ökologisch. Eine Tradition bringt eben wichtige Prioritäten mit sich. Unsere Memecik-Oliven werden Handgeerntet, gewaschen, kaltgepresst und anschließend einheitlich gelagert. Dieser Manufakturprozess findet in einem 8 Stunden Zeitintervall statt. Viele Olivenölproduzenten lassen ihre gepflückten Oliven über mehrere Tage stehen, um dann schließlich alle Oliven auf einmal zu verarbeiten (Kostendegression in der Produktion) mit der Folge -> der Prozess sehr minderwertiger Öle zu Dumpingpreisen. 


 

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